Wie Landwirte mit der richtigen Zahlungsverkehrslösung Ihre Arbeitsabläufe verschlanken

Ein Interview mit Christiane Lackmann, Spezialistin für Zahlungsverkehr und eBanking der Emsländischen Volksbank eG.

Milchviehbetrieb Vieting, Schwefingen

Die Zahlungsverkehrslösungen der Emsländischen Volksbank eG sind ideal für landwirtschaftliche Kunden. Mit dem Online-Banking können sie sich endlich von ihrer Zettelwirtschaft befreien, sie finden alles zentral an einem Ort. Und auch an Tagen, an denen der Hof einfach keine Zeit für das Büro lässt, können Landwirte mit ihrem Smartphone schnell und einfach den Überblick behalten. Die digitalen Lösungen helfen, Kosten zu sparen, da Servicegebühren deutlich reduziert werden können. Zahlungsverkehrsprogramme wie die VR-Networld Software bieten außerdem erhöhte Sicherheit und die Möglichkeit noch mehr Einblick in die eigenen Finanzen zu bekommen.

Frau Lackmann wie können Landwirte die Abwicklung ihrer Finanzen vereinfachen?

„Grundsätzlich empfehle ich meinen Kunden aus dem Agrarbereich, den Zahlungsverkehr elektronisch abzuwickeln. Mit unseren digitalen Lösungen lassen sich viele Finanzangelegenheiten bequem von zu Hause erledigen – oder direkt aus dem Stall.“

Was bietet die Volksbank speziell für landwirtschaftliche Betriebe?

„Die Erfahrung zeigt, dass unsere Landwirte aus dem Emsland am besten mit einem Mix aus unserem breit gefächerten Angebot gut versorgt sind. Zuhause am PC nutzen sie die VR-Networld Software mit dem HBCI-Verfahren. Damit sind Überweisungen nicht nur sehr komfortabel, sondern unterliegen den höchsten Sicherheitsstandards. Zur guten Mischung unseres Angebots gehört außerdem unsere VR-Banking-App. Da kann man an einem langen Tag auf dem Feld auch vom Trecker aus schnell die Konten kontrollieren.“

Welche Vorteile bieten sich den Landwirten, wenn sie die VR-Networld Software nutzen?

„Zunächst einmal sind unsere Landwirte durch die Software zeitlich ungebunden. Rund um die Uhr können sie Zahlungen tätigen. Durch ihren einfachen Aufbau gibt die VR-Networld Software jederzeit einen klaren Überblick über Zahlungsvorgänge und Kontobewegungen. Neben der zeitlichen Unabhängigkeit werden Zahlungsvorgänge vereinfacht, weil das Programm einmal erfasste Daten von Zahlungsempfängern oder Zahlungspflichtigen speichert und diese wiederverwendet werden können. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit ist der Export von Daten. Diese können dann weiterversendet, kategorisiert oder für Auswertungen genutzt werden. So können unsere Kunden mit nur einem Klick erfahren, wie sich die Ausgaben für Futtermittel in den letzten Monaten entwickelt haben. Außerdem sind unsere Zahlungsverkehrsprogramme multibankenfähig, also können auch Konten von anderen Banken eingebunden werden. Speziell für Landwirte ist zudem von Vorteil, dass die Kundenkonten direkt von uns für die Buchstelle freigeschaltet werden können und damit die Bilanzierung erleichtert wird. Das bedeutet, Ordner mit Kontoauszügen werden für die Steuererklärung überflüssig.“

Brauchen die Landwirte eine besondere technische Ausstattung, um diese Produkte nutzen zu können?

„Besondere Ausstattungen sind nicht nötig. Unsere Zahlungsverkehrslösungen sind so aufgebaut, dass sie ohne Mehraufwand funktionieren. Ein einfacher PC mit Internetzugang reicht als Grundlage aus. Wenn unsere Kunden das PIN/TAN-Verfahren nutzen möchten, benötigen Sie zudem noch ein Smartphone oder einen SmartTAN-Leser. Hier im Emsland legen die meisten unserer Landwirte allerdings großen Wert auf Sicherheit im Zahlungsverkehr. Wir empfehlen dann das schon erwähnte HBCI-Verfahren.“

Was ist der Unterschied zwischen dem PIN/TAN-Verfahren und dem HBCI-Verfahren?

„Beim PIN/TAN-Verfahren wird ein persönliches Passwort (PIN) benötigt, das frei gewählt werden kann. TAN steht für Transaktionsnummer. Diese Nummer ist eine Art Einmal-Passwort, die über ein Smartphone oder einen SmartTAN-Leser generiert wird. Diese Kombination wird im Online-Banking häufig verwendet und ist bei unseren Agrarkunden vor allem im privaten Bereich beim eBanking über unsere Homepage beliebt. Das HBCI-Verfahren ist hingegen besonders für Kunden mit einem hohen Zahlungsverkehrsaufkommen geeignet, da es den höchsten Sicherheitsstandards folgt. Da viele Landwirte auch größere Beträge überweisen, bietet sich dieses Verfahren an. Bei dem HBCI-Verfahren werden eine HBCI-Chipkarte und ein passendes Kartenlesegerät benötigt.“

Wo wir gerade über Sicherheit sprechen: Welche Sicherheitslücken gibt es?

„Sicherheit beim Bankgeschäft hat für uns oberste Priorität. Deswegen sind unsere Systeme durch höchste Sicherheitsstandards geschützt. Seltene Hackerangriffe finden meist auf Kundenseite statt. Schon mit einfachen Maßnahmen lassen sich solche Vorfälle bestmöglich vermeiden. Der Kunden-PC, der für das Online-Banking genutzt wird, sollte mit einem handelsüblichen Virenprogramm und einer Firewall ausgestattet sein. Dann steht dem sicheren eBanking nichts mehr im Weg.“

Digitalisierung ist oft mit verständlichen Berührungsängsten verbunden. Wie schafft es die Emsländische Volksbank eG ihre Kunden dennoch für digitale Produkte zu überzeugen?

„Viele unserer landwirtschaftlichen Kunden wissen gar nicht, welche Fülle an Vorteilen das Online-Banking mit sich bringt. Deswegen beginnt alles mit einer guten Beratung. Wir nehmen uns Zeit und erklären bis ins Detail, wie das eBanking abläuft und was beachtet werden muss. Wenn die Kunden sich für das System entscheiden, begleiten wir sie auf Wunsch auch auf dem weiteren Weg. Sollte etwa das Installieren der Software Probleme oder Unsicherheiten bereiten, kommen wir gerne auf Wunsch vorbei und kümmern uns um die Installation. Auch im weiteren Verlauf sind wir schnell telefonisch erreichbar. Durch die Möglichkeit uns per Fernwartung in den Kundencomputer einzuwählen, können wir bei akuten Problemen direkt helfen.“

Eine letzte Frage: Welche Kosten kommen auf die Kunden zu?

„Die VR-Networld Software kann 60 Tage kostenlos getestet werden. Danach fällt eine jährliche Lizenzgebühr von z.Zt. 19,90 Euro an. Die Postenpreise richten sich nach dem Kontomodell des Kunden. Zu diesen Basiskosten kommen beim höchsten Sicherheitsstandard (HBCI mit Chipkarte) einmalige Kosten für die Karte und den Kartenleser hinzu.“

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