Unser Newsticker für Firmenkunden

Wir sind da, wenn Sie uns brauchen!

Die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) stellt Sie, Ihre Mitarbeiter und Familien, letztlich die ganze Welt vor großen Herausforderungen.

Wir stehen auch in schwierigen Zeiten fest an Ihrer Seite und wollen Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen zu überstehen.

Dazu haben wir diese Infoseite für Sie erarbeitet, die Ihnen Handlungsfelder und Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigt.
Neben den unten aufgeführten Maßnahmepaketen halten wir auch ein zinsgünstiges Sonderprogramm für Sie bereit.

Nutzen Sie zur Vorbereitung gern unsere Checkliste und lassen Sie sie Ihrem Kundenberater zukommen.

Bitte beachten Sie, dass die untenstehenden Informationen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Informationen können eine Beratung durch die zuständigen Stellen nicht ersetzen.

Maßnahmenpaket der KfW

KfW-Schnellkredit

  • Unternehmen die mindestens seit Januar 2019 aktiv am Markt tätig sind und mindestens 11 Mitarbeiter beschäftigen
  • Haftungsfreistellung i.H.v. 100%
Je Unternehmensgruppe können bis zu 500 TEUR (bis 50 Mitarbeiter) bzw. bis zu 800 TEUR (ab 50 Mitarbeiter) beantragt werden.
 
  • Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019
  • 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre tilgungsfrei, kostenfreie Sondertilgung
  • Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen; Umschuldungen und Ablösungen sind ausgeschlossen

KfW-Unternehmerkredit

  • Für große Unternehmen bis zu 80 % Risikoübernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90 % Risikoübernahme

Je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro Betriebsmittel- sowie Investitionskredit (max. 10 Jahre Laufzeit bis 800 TEUR Kreditbedarf bzw. max. 6 Jahre Laufzeit ab 800 TEUR mit bis zu 2  Tilgungsfreijahre oder 2 Jahre endfällig) beantragbar.  Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
  • 50 % der Gesamtverschuldung Ihres Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.
  • Möglich, wenn das Unternehmen über mind. 2 aussagefähige Jahresabschlüsse verfügt

ERP-Gründerkredit – Universell

  • Unternehmen, die mindestens 3 Jahre am Markt aktiv sind
  • Für große Unternehmen bis zu 80 % Risikoübernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90 % Risikoübernahme

Je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro Betriebsmittel- sowie Investitionskredit (max. 10 Jahre Laufzeit bis 800 TEUR Kreditbedarf bzw. max 6 Jahre Laufzeit ab 800 TEUR mit bis zu 2 Tilgungsfreijahre oder 2 Jahre endfällig) beantragbar.
Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
  • 50% der Gesamtverschuldung Ihres Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.
  • Möglich, wenn das Unternehmen über mind. 2 aussagefähige Jahresabschlüsse verfügt.

Kontaktieren Sie Ihren Firmenkundenberater für die Antragstellung

Um den Prozess der Antragsstellungen zu beschleunigen, stellen Sie idealerweise folgende Unterlagen (eventuell mit Ihrem Steuerberater) zusammen:

  • Unterlagen zu den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen (Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Jahresabschlüsse (JA))
  • Liquiditätsplanung für 2020 (ggf. auch für 2021)
  • Außerdem steht Ihnen ein Service für wirtschaftliche Fragen zur aktuellen Corona-Lage des Landkreises Emsland zur Verfügung. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, Fragen zu Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und weiteren Themen zentral bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emsland zu stellen. www.emsland.de/wirtschaftsförderung
Maßnahmenpaket der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Liquiditätssicherung Corona mit Bürgschaft

  • Haftungsfreistellung i. H. v. 90 % (KMU) bzw. 80 % (Nicht KMU)
  • Refinanzierungsdarlehen 10 TEUR bis max. 3 Mio. EUR
  • Der Kreditbetrag ist begrenzt auf die doppelte jährliche Lohnsumme des Unternehmens oder 25 % des Gesamtumsatzes des Antragstellers im Jahr 2019
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der Unternehmen der Primärproduktion, einschließlich Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft sowie Fischerei und Aquakultur, die aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 Liquiditätsbedarf haben.
  • Betriebsmittel, Lohnkosten und andere notwendige betriebliche Ausgaben. Auch der planmäßige Kapitaldienst für bereits bestehende Darlehen kann aus diesen Mitteln bedient werden.
  • Förderzuschuss für KMU: 1,5% auf Darlehensbetrag

Liquiditätssicherungsdarlehen

  • Refinanzierungsdarlehen bis max. 10 Mio. EUR. In zustimmungspflichtigen Einzelfällen auch über 10 Mio. EUR.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der Landwirtschaft, des Weinbaus und des Gartenbaus.
  • Kleine und mittlere Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 1,5% auf den Darlehensbetrag.
  • Betriebsmittel und andere notwendige betriebliche Ausgaben können finanziert werden. Auch der Kapitaldienst für bereits bestehende Darlehen kann aus diesen Mitteln bedient werden.
  • Im Antrag reicht eine entsprechende Begründung aus, warum der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Krise ausgelöst wurde.

Betriebsmittel

  • Nach wie vor können die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Programm „Betriebsmittel“ den Erwerb von Betriebsmittel zu unveränderten Bedingungen finanzieren.
  • Gilt für alle Programme der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
  • Die Rentenbank verweist auf die Möglichkeit der Tilgungsaussetzung von Darlehen

Kontaktieren Sie Ihren Firmenkundenberater für die Antragstellung

Um den Prozess der Antragsstellungen zu beschleunigen, stellen Sie idealerweise folgende Unterlagen (eventuell mit Ihrem Steuerberater) zusammen:

  • Unterlagen zu den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen (Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Jahresabschlüsse (JA))
  • Liquiditätsplanung für 2020 (ggf. auch für 2021)
  • Außerdem steht Ihnen ein Service für wirtschaftliche Fragen zur aktuellen Corona-Lage des Landkreises Emsland zur Verfügung. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, Fragen zu Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und weiteren Themen zentral bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emsland zu stellen. www.emsland.de/wirtschaftsförderung
Maßnahmenpaket der NBank

Schnelle Liquiditätshilfe

  • Kreditprogramm für Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte
  • Kredit bis 50 TEUR
  • Absicherung durch das Land Niedersachsen
  • 10 Jahre Laufzeit, für die ersten zwei Jahre zins- und tilgungsfrei
  • Antragstellung: Direkt über das Kundenportal der NBank
    ohne Beteiligung einer Hausbank

 

Achten Sie bitte auf die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen, da ansonsten eine deutlich umfassendere Selbstauskunft angefordert und der Prozess bis zu Auszahlung Ihrer Mittel mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.

Um den Prozess der Antragsstellungen zu beschleunigen, stellen Sie idealerweise folgende Unterlagen (eventuell mit Ihrem Steuerberater) zusammen:

  • Unterlagen zu den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen (Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Jahresabschlüsse (JA))
  • Liquiditätsplanung für 2020 (ggf. auch für 2021)
  • Außerdem steht Ihnen ein Service für wirtschaftliche Fragen zur aktuellen Corona-Lage des Landkreises Emsland zur Verfügung. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, Fragen zu Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und weiteren Themen zentral bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emsland zu stellen. www.emsland.de/wirtschaftsförderung
Maßnahmenpaket: Kombinierung des Landes- und Bundesprogramms

Auch der Bund stellt ein Hilfsprogramm in Form eines einmaligen steuerbaren Zuschusses für Kleinstunternehmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä. (auch komplementär zu den Länderprogrammen) zur Verfügung.
Das Hilfspaket soll vor allem Freiberuflern, Soloselbstständigen und Kleinstunternehmern aus allen Wirtschaftsbereichen einschließlich landwirtschaftlichen Unternehmen mit bis zu 10 bzw. 49 Beschäftigten zugutekommen. Die bisher vom Land Niedersachsen geregelte Richtlinie "Niedersachsen-Soforthilfe Corona" ist zum 31. März 2020 ausgelaufen. Zwei verbesserte Richtlinien haben die Regelung ersetzt:

Richtlinie "Corona-Soforthilfe Kleinstunternehmen und Soloselbstständige":

  • Bis zu 5 Beschäftigte: 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate (Vollzeitäquivalente)
  • 6 bis zu 10 Beschäftigte: 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate (Vollzeitäquivalente)

Richtlinie "Corona-Soforthilfe für Unternehmen"

  • 11 bis zu 30 Beschäftigte: 20.000 € Einmalzahlung für 3 Monate (Vollzeitäquivalente)
  • 31 bis zu 49 Beschäftigte: 25.000 € Einmalzahlung für 3 Monate (Vollzeitäquivalente)

Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist nicht mehr notwendig.

Voraussetzung zur Beantragung der Zuschüsse:

  • Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Das Unternehmen darf am 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein.
  • Hauptsächlich tätig als Freiberufler oder Selbstständige.
  • Tätigkeiten werden von einem Geschäftsführungssitz oder einer Betriebsstätte in Niedersachsen angeführt.
  • Das Unternehmen ist bei einem niedersächsischen Finanzamt gemeldet.

Ob ein Antragsteller die finanzielle Hilfe erhält, entscheidet die zuständige Behörde nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Finanzmittel.

In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, ist ergänzend die Grundsicherung durch das Arbeitslosengeld II zu beantragen.

Die Antragstellung erfolgt über die NBank.

Achten Sie bitte auf die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen, da ansonsten eine deutlich umfassendere Selbstauskunft angefordert und der Prozess bis zu Auszahlung Ihrer Mittel mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.

Maßnahmenpaket der NBB

Maßnahmenpaket der NBB

  • Sofern infolge der Corona-Krise zur Überbrückung Kredite notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung grundsätzlich besichern
  • Bürgschaften bis 2,5 Mio. EUR (bisher 1,25 Mio. EUR)
  • Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite
  • Expressverfahren für Bürgschaften bis 240 TEUR Zusage innerhalb weniger Tage bei 300 TEUR Kreditvolumen

Kontaktieren Sie Ihren Firmenkundenberater für die Antragstellung

Um den Prozess der Antragsstellungen zu beschleunigen, stellen Sie idealerweise folgende Unterlagen (eventuell mit Ihrem Steuerberater) zusammen:

  • Unterlagen zu den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen (Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Jahresabschlüsse (JA))
  • Liquiditätsplanung für 2020 (ggf. auch für 2021)
  • Außerdem steht Ihnen ein Service für wirtschaftliche Fragen zur aktuellen Corona-Lage des Landkreises Emsland zur Verfügung. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, Fragen zu Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und weiteren Themen zentral bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emsland zu stellen. www.emsland.de/wirtschaftsförderung
Maßnahmenpaket der VR-SmartFinanz

VR-Smart flexibel Förderkredit

  • Feste Rahmenzusage für sechs Monate bei einem Betrag von 5.000 € bis 100.000 €
  • Begrenzt auf 25 % des Jahresumsatzes 2019
  • Zinsen orientieren sich an den Vorgaben der KfW
  • Keine Sicherheiten erforderlich
  • Kostenfreie und unverbindliche Kundenanfrage
Unterstützung der R+V Versicherung

Forderungsausfallversicherung

Schon jetzt hat jedes zweite Unternehmen mit den Folgen der Krise zu kämpfen. Hotels, Restaurants und andere Geschäfte müssen schließen, Absatzmärkte im Ausland brechen weg, Veranstaltungen werden abgesagt und dringend benötigte Lieferungen bleiben aus. Hinzu kommt ein gezügeltes Kosumverhalten wegen schlechter wirtschaftlicher Aussichten. All das kann dazu führen, dass eigentlich wettbewerbsfähige Unternehmen in bedrohliche Schieflage geraten und Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

Die R+V bietet als größter deutscher Kreditversicherer nach wie vor - und auch in der aktuellen Situation - die Forderungsausfalldeckung an.

Die R+V leistet bei Insolvenz und Nichtzahlung des Auftraggebers. Dies gilt auch für Auftraggeber in Nachbarländern, in denen Sie geschäftlich engagiert sind.

Bereits bei der letzte Finanzkrise 2008 / 2009 konnte die R+V ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen und den Versicherten mit starken Leistungen zur Seite stehen.

Weitere Highlights der R+V Forderungsausfalldeckung sind:

  • erhöhte Schadenersatzsumme für Insolvenzanfechtungen
  • Rechtsschutz für bestrittene Forderungen und im Insolvenzanfechtungsverfahren.
  • Beitragsrückerstattung i. H. v. 40% der Prämie bei Schadenfreiheit im ersten vollen Versicherungsjahr.
  • Rabattretter! Ein Schaden pro Jahr ist frei, ohne Anpassung der Risikoprämie
  • u. v. m.

Gern erstellen wir Ihnen einen individuellen Vorschlag zur Absicherung Ihres Unternehmens.

Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, die wir gemeinsam klären können, stehen wir Ihnen natürlich zur Verfügung.

Maßnahmenpaket des Unternehmers

Aufgaben des Unternehmers

  • Prüfen Sie, ob Lastschriften gekündigt oder Daueraufträge angepasst werden können.
  • Halten Sie Rücksprache mit Ihren Lieferanten und Kunden, ob Zahlungsziele verlängert bzw. verkürzt werden können.
  • Setzen Sie sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung, ob bestehende Beiträge angepasst bzw. stillgelegt werden können.
  • Prüfen Sie dahingehend Ihren Versicherungsschutz. Unsere Spezialisten unterstützen Sie.
  • Erstellen Sie einen Liquiditätsplan für die nächsten Monate. Dieser ist i.d.R. notwendig, um Förder- und bankeigene Mittel beantragen zu können.

Kurzarbeitergeld

  • Möglichkeit der Beantragung von Kurzarbeitergeld, sofern das Unternehmen von Lieferengpässen oder Umsatzrückgängen betroffen ist.
  • Möglich auch für Kleinbetriebe mit nur einem oder zwei Beschäftigten (Voraussetzung: Sozialversicherungspflichtig) und für Leiharbeiter.
  • Die üblichen Arbeitszeiten müssen vorübergehend wesentlich reduziert werden, um Kurzarbeitergeld beziehen zu können.
  • Die Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.
  • Die Beantragung von Kurzarbeitergeld ist bereits möglich, wenn mindestens 10% der Belegschaft einen Entgeltausfall von mehr als 10 % haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100% erstattet.

Zuschüsse zu Unternehmensberatung

  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt Zuschüsse zur Unternehmensberatung.
  • Beratungskosten bis zu einem Wert von 4.000 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler werden ohne Eigenanteil gefördert.

Änderungen bei den Insolvenzantragspflichten

  • Aus organisatorischen und administrativen Gründen ist nicht sichergestellt, dass Instrumente des Bundes zur Stützung der Liquidität innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht bei betroffenen Unternehmen ankommen.
  • Die Insolvenzantragspflicht ist daher ausgesetzt. Die gesetzliche Regelung tritt rückwirgend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis zum 30. September 2020.

Steuerliche Maßnahmen

  • Unternehmen werden mit steuerlichen Erleichterungen wie zinsfreier Steuerstundung, einer erleichterten Herabsetzung von Vorauszahlungen unterstützt.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) bzw. Säumniszuschläge kann bis zum 31.12.2020 verzichtet werden, sofern Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind.
  • Den Antrag können Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen, z.B. über www.elster.de.


Das Sozialschutz-Paket des Staats

Angesichts der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates ein Gesetz beschlossen, das vor allem Erwerbstätige, Familien und soziale Einrichtungen in finanzieller Not unterstützt.
Das bereits in Kraft getretene Sozialschutz-Paket soll nicht nur den Zugang zu Sozialleistungen erleichtern, sondern auch die Existenz sozialer Dienstleister und Einrichtungen absichern.

Das Paket umfasst unterschiedliche Maßnahmen.

  • Vereinfachter Zugang zum Kinderzuschlag, zur Grundsicherung und zu weiteren existenzsichernden Leistungen
  • Entschädigung bei Kinderbetreuung
  • Zuschüsse für soziale Dienste
  • Möglicher Zuverdienst bei Kurzarbeit für systemrelevante Arbeit
  • Erweiterte Höchstdauer bei geringfügigen Beschäftigten
  • Leichtere Weiterbeschäftigung nach Renteneintritt
     

Hilfe für Kleinstunternehmer und Selbstständige

Als Kleinstunternehmer, Soloselbstständiger und Freiberufler können Sie grundsätzlich Soforthilfe beantragen, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken, die durch die Corona-Krise entstanden sind. Die Zuschüsse dienen jedoch vor allem der Abdeckung
von laufenden Betriebskosten. Die Kosten für Ihren privaten Lebensunterhalt deckt die Soforthilfe nicht ab. Wer aufgrund der aktuellen Krise auch privat unter erheblichen Einkommenseinbußen leidet, kann jedoch dank des Sozialschutz-Pakets einen erleichterten
Zugang zur Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) erhalten. Die Maßnahme soll alle betroffenen Erwerbstätigen, insbesondere aber Kleinunternehmer und Soloselbstständige unterstützen.

Den Antrag auf Grundsicherung können Sie formlos per Telefon, E-Mail oder schriftlich bei Ihrem zuständigem Jobcenter stellen. Damit Sie die finanzielle Hilfe schnell erreicht, verzichten die Behörden bei der Antragstellung vorübergehend auf eine
Vermögensprüfung. Die Prüfung wird jedoch nur dann ausgesetzt, wenn Sie kein erhebliches Vermögen besitzen und dies in Ihrem Antrag auch erklären.

Um die Antragstellung für Sie zu erleichtern, stellt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Website eine kurze Anleitung sowie nützliche Mustervorlagen für Ihren Antrag zur Verfügung.