Reimund Kasper

Das große Glück, Menschen zu begegnen, die eindrucksvoll ihr Wissen an die nächste Generation weitergaben, hatte Reimund Kasper als Student mit dem Künstler und Lehrer Emil Berd Hartwig. Hartwig war der einzige deutsche Meisterschüler von Paul Klee. Durch seine besondere Nähe zu Hartwig bekam Kasper den Geruch dieser Zeit hautnah mit. Die Auffassung seiner heutigen Malerei basiert zum Teil aus dieser Zeit. Auch er ist dem Denken und fühlen des Bauhauses sehr nah.
„Wenn ich male, dann arbeite ich wie ein Getriebener und gehe gnadenlos mit Materialien und tiefgründig mit den Themen um. Das jeweils nächste Bild ist für mich das interessanteste und lockt mich jedes Mal aus der Reserve.“ So ist für Reimund Kasper die Lust am Neuen der Motor für eine neue künstlerische Aussage. „Mich reizt all das, was ich nicht kann – und genau da beginnt die Kunst für mich lebendig zu werden.“

1947 in Werne geboren, studierte Reimund Kasper freie Malerei und Illustration in Karlsruhe und Berlin, an der FH Münster Malerei, Grafik, Bildhauerei, Kunstwissenschaft und Architektur und ist seit 1977 Diplom-Designer. Mit seinen Werken ist er seit 1980 auf Ausstellungen und Seminaren im In- und Ausland vertreten.


Die Ausstellung wird mit einer Vernissage
am Sonntag, 5. November 2017 um 11 Uhr eröffnet.

Der Künstler Reimund Kasper wird anwesend sein.
Zur Einführung in die Ausstellung wird Hannelore de Hoogd als Kuratorin einen Dialog mit Reimund Kasper führen.
Die Ausstellung ist täglich während der Banköffnungszeiten zu besichtigen.